Aus- und Weiterbildungen

Im Jahr 2025 wurde zu Beginn des Jahres bereits viel Wert auf die kontinuierliche Aus- und Weiterbildung unserer Mitglieder gelegt.

Winterschulung: Erste Hilfe
In einer Schulung stand das Thema Erste Hilfe im Vordergrund. Hier wurden sowohl theoretische Grundlagen als auch praktische Übungen durchgeführt, um sicherzustellen, dass im Notfall jeder Feuerwehrmann schnell und richtig handeln kann. Dies ist nicht nur für den Einsatzalltag von großer Bedeutung, sondern auch für den privaten Bereich. Ein herzlicher Dank ergeht an unseren Kameraden David Nachtigal, der bei der Wiener Berufsrettung diese Handgriffe regelmäßig anwendet und somit sehr praxisnah, hervorragend vermitteln konnte.

Finnentest: zur Sicherstellung der Atemschutztauglichkeit
Dieser Test ist ein wichtiger Schritt um sicherzustellen, dass alle Atemschutzgeräteträger unter extremen Bedingungen einsatzfähig bleiben und ihre Aufgaben im Ernstfall sicher durchführen können. Unsere Kameraden haben sich dabei einmal mehr der körperlichen Herausforderung gestellt und die notwendigen Anforderungen mit Erfolg gemeistert.

Schulung: Elektrofahrzeuge und Akku-Explosion
Ein weiteres wichtiges Thema war die Sicherheit im Umgang mit Elektrofahrzeugen, die aufgrund ihrer steigenden Anzahl auch zunehmend in Einsatzszenarien der Feuerwehr anzutreffen sind. Während der Schulung gab Jürgen Figerl, der bei der Wiener Berufsfeuerwehr bereits einiges an Erfahrung mit „heftig reagierenden“ Akkus sammeln konnte, eine umfassende Einführung in die Sicherheitsaspekte von Elektrofahrzeugen. Besonders eindrucksvoll war die praktische Demonstration im Anschluss, bei der Akkus manipuliert wurden um ein „Durchgehen“ der Zellen herbeizuführen.

Durch die Kombination aus praktischer und theoretischer Ausbildung wurde die Einsatzbereitschaft unserer Kameraden wieder erhöht, um auch in herausfordernden Situationen bestmöglich reagieren zu können.

Glühweinstand

Am Wochenende lud die Freiwillige Feuerwehr Glaubendorf zum Glühweinstand, und zahlreiche Besucher folgten der Einladung. Der Duft von heißem Glühwein und köstlichen Speisen lockte Jung und Alt an und die Stimmung war trotz windigen Wetters hervorragend.

Die geplante Feuerlöscher-Übung für die Bevölkerung musste aufgrund des starken Windes für dieses Mal leider entfallen.

Die Kinderfeuerwehr half auch wieder tatkräftig mit. Auch die Kleinsten kamen nicht zu kurz, denn eine Mal- und Bastelstation sorgte für Spaß.

Die FF Glaubendorf bedankt sich bei allen Besuchern für den großartigen Abend.

Abschlussübung Küchenbrand mit Menschenrettung

Ende November führte die Freiwillige Feuerwehr Glaubendorf ihre Jahresabschlussübung durch. Als Übungsobjekt diente das Jugendheim, in dem ein Küchenbrand im ersten Stock simuliert wurde. Die Übung umfasste die Suche nach einer vermissten Person und einem vermissten Haustier. Um die Bedingungen möglichst realistisch zu gestalten, wurde der betroffene Raum mithilfe einer Nebelmaschine vollständig verraucht. Die Einsatzkräfte arbeiteten in zwei Löschgruppen, um die Aufgaben effizient und strukturiert abzuarbeiten:

1. Löschgruppe: Durchführung der Personensuche und Brandbekämpfung unter Verwendung von umluftunabhängigem Atemschutz. Die Kräfte mussten in den stark verrauchten Bereich vordringen, das Feuer bekämpfen und die vermisste Person lokalisieren und retten.

2. Löschgruppe: Absicherung der Einsatzstelle/des Übungsortes und Aufbau der Versorgungsleitung für die Löschwasserversorgung. Außerdem wurde der Druckbelüfter eingesetzt, um den Rauch aus dem Gebäude zu entfernen und die Sicht für die Rettungsmaßnahmen zu verbessern.

Nach Abschluss des ersten Durchgangs wechselten die Personen ihre Aufgabenbereiche, um alle Einsatzkräfte in verschiedenen Szenarien zu schulen und flexibel einzusetzen. Die Übung bot eine hervorragende Gelegenheit, die Zusammenarbeit der Feuerwehrmitglieder zu stärken und das Vorgehen bei Brandeinsätzen mit Menschenrettung weiter zu perfektionieren. Solche realitätsnahen Szenarien tragen wesentlich dazu bei, die Routine und Effizienz im Ernstfall zu steigern. Die FF Glaubendorf wünscht allen eine sichere und besinnliche Adventzeit!

Fahrsicherheitstraining am Wachauring

Ende Oktober nahm die FF Glaubendorf mit dem Rüstlöschfahrzeug (RLF) am Fahrsicherheitstraining auf dem ÖAMTC-Gelände in Melk am Wachauring teil.

Um die Sicherheit im Umgang mit dem Einsatzfahrzeug zu steigern, wurden folgende Aktivitäten durchgeführt:

· Theoretische Einheit: Grundlagen wie Anhalteweg (Reaktionsweg + Bremsweg), elektronische Hilfssysteme, Fahrdynamik (Über-/Untersteuern), sowie richtige Fahrersitz-, Lenkradposition und Begurtung.

· Slalomfahren: Eingewöhnung und Kennenlernen des Fahrzeugs.

· Vollbremsungen und Ausweichmanöver: Mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten, um das Risiko durch überhöhte Geschwindigkeit besser einzuschätzen.

· Bremsen auf rutschigen Straßenbelägen: Kontrolle von Schleudergefahren und entsprechende Gegenmaßnahmen.

· Kurvenfahrten: Provozieren von Unter- und Übersteuern, um die passenden Reaktionen zu trainieren.

Das Training bot uns viel theoretisches Wissen und noch wertvollere praktische Erfahrungen im Umgang mit unserem RLF. Es zeigte sich, dass das Fahrzeug äußerst kipp-, brems- und spurstabil ist.

Zum Mitraten:

· Der Bremsweg bei einer Vollbremsung aus 20 km/h betrug ca. 8 Meter. Wie lang ist der Bremsweg bei 40 km/h?

· Bei 50 km/h konnten wir vor einem Hindernis rechtzeitig anhalten. Wie hoch wäre die Aufprallgeschwindigkeit bei 60 km/h, wenn am selben Punkt gebremst wird?

Auflösung:

Der Bremsweg bei einer Vollbremsung aus 20 km/h betrug ca. 8 Meter. Wie lang ist der Bremsweg bei 40 km/h? 

Verdoppelung der Geschwindigkeit ergibt 4-fachen Bremsweg:  ca. 32 Meter

Bei 50 km/h konnten wir vor einem Hindernis rechtzeitig anhalten. Wie hoch wäre die Aufprallgeschwindigkeit bei 60 km/h, wenn am selben Punkt gebremst wird?

Aufprallgeschwindigkeit ca. 34 km/h
Hier wurde nur der reine Bremsweg berücksichtigt.


Würde man bei dem Versuch auch noch den Reaktionsweg berücksichtigen, der beim normalen Fahren hinzukommt, (hier spricht man dann vom Anhalteweg=Reaktionsweg+Bremsweg) erhöht sich die Aufprallgeschwindigkeit auf ca. 44 km/h.

Feuerwehrausflug: Ein Tag voller Action und Gemeinschaft

Am vergangenen Wochenende fand der Feuerwehrausflug der Glaubendorfer Feuerwehr statt. Leider wurde die Kat24 – unser ursprünglich geplantes Ziel – abgesagt, trotzdem war der Ausflug abwechslungsreich und somit ein voller Erfolg. 

Die Teilnehmer starteten den Tag mit einer spannenden Gokartaction, wo sich alle ein spannenden Rennen auf der Strecke lieferten und ihre Fahrkünste unter Beweis stellten.

Nach der sportlichen Herausforderung ging es weiter zu Aigners Greifvogelschau, wo die Feuerwehrmitglieder beeindruckende Greifvögel hautnah erlebten und viel Wissenswertes über diese faszinierenden Tiere erfuhren. Der Tag setzte sich mit einer informativen Führung am Heldenberg fort, die interessante Einblicke in die Geschichte und Bedeutung des Ortes bot.

Zur Stärkung besuchte die Gruppe anschließend das Café Heldenberg. Der Abend klang schließlich bei einem gemeinsamen Abendessen und geselligem Beisammensein im Dorfsaal aus. Einige ließen den Abend anschließend im Feuerwehrhaus in lockerer Runde ausklingen.

Insgesamt war es ein abwechslungsreicher und gelungener Ausflug, der die Kameradschaft innerhalb der Feuerwehr Glaubendorf weiter gestärkt hat.

Erste Kinder-FF-Stunde nach der Sommerpause

Spannende Experimente, lustige Geschichten und besondere Überraschungen

Nach den Ferien war es endlich soweit: Die erste Kinder-Feuerwehrstunde fand wieder statt, und die Freude der Kinder war deutlich spürbar. Jürgen Figerl, von nun Hauptansprechperson für den Bereich KinderFF, ließ zu Beginn die Kinder von ihren Sommerabenteuern erzählen. 

Die Einsätze der Feuerwehr Glaubendorf im September hauptsächlich aufgrund der Hochwasserereignisse wurden den Kindern anschaulich näher gebracht. So wurde den Kindern auf einfache Weise verdeutlicht, wie wichtig das Engagement der Feuerwehr in solchen Notsituationen ist.

Der Höhepunkt der Stunde waren aufregende Experimente. Spielerisch und anschaulich lernten die Kinder über die Brennbarkeit von Rauchgasen und den Verbrauch von Sauerstoff bei einem Brand kennen. Zwischendurch sorgten humorvolle Quatschgeschichten für jede Menge Lacher, die von den Kindern vorgelesen wurden.

Ein besonders erfreulicher Moment war, als die stellvertretende Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Sabine Brandstätter zu Besuch kam. Sie überreichte den Kindern nicht nur Süßigkeiten, sondern auch eine Geldspende, welche im Rahmen eines Grätzelfestes gesammelt wurde, für die Kinderfeuerwehr. Die Kinder und Betreuer waren begeistert von dieser großzügigen Geste und bedankten sich herzlich.

Die erste Stunde nach der Sommerpause war also ein voller Erfolg und bot den Kindern neben viel Spaß auch wertvolle Einblicke in die Arbeit der Feuerwehr. Alle freuen sich bereits auf die nächste spannende Stunde!

Übung bei der Spanischen Hofreitschule

Am 21. September beübte die FF Glaubendorf gemeinsam mit den Nachbarwehren das ursprünglich als Sommerquartier konzeptionierte Areal der Lipizzaner, das mittlerweile das ganze Jahr über genutzt wird.

Vorbereitet wurde ein Küchenbrand im Aufenthaltsbereich der Bereiter und Pfleger – möglichst realistisch dargestellt mit künstlich erzeugtem Rauch und Flammen in Form von Lichteffekten. Schon vergangene Woche wurde das Objekt gemeinsam mit dem Stallmeister begangen um den Übungsablauf so zu planen, dass die edlen Pferde nicht gestört werden.

Alarmiert wurden die teilnehmenden Feuerwehren über Funk – beim Eintreffen wurden unverzüglich Löschleitungen unter Atemschutz vorgetragen um vermisste Personen zu retten und den Brand schnellstmöglich zu bekämpfen. Bereits wenige Minuten später wurde eine Übungspuppe aus dem stark verrauchten Bereich gebracht und an der Gefahrengrenze übergeben. Weitere Personen wurden von den Kameraden ebenfalls rasch gefunden und ins Freie geleitet. Zeitgleich zur Brandbekämpfung positionierten weitere Kräfte zwei Hochleistungslüfter um die Entrauchung zu beschleunigen. Paralell zu den Übungstätigkeiten im Bereich der Räumlichkeiten und Stallungen, beübte eine Löschgruppe die Wasserentnahme beim Löschteich auf dem Gelände der Lipizzaner. Die ortsfesten Saugstellen funktionierten, somit ist im Ernstfall die Löschwasserversorgung gewährleistet.
Nach dem „Brandaus“ und der vollständigen Entrauchung gab es eine konstruktive Übungsnachbesprechung aller Teilnehmer.
Um das Objekt besser kennenzulernen und somit für einen allfälligen Einsatz bestmöglich vorbereitet zu sein, führte uns – der an diesem Tag technisch Verantwortliche der Spanischen Hofreitschule – durch die Stallungen. Wir bedanken uns bei den Mitarbeitern der Spanischen Hofreitschule für die gute Zusammenarbeit und bei den Feuerwehren Rohrbach und Ziersdorf für die kameradschaftliche Übungsabwicklung.

Technische Einsätze: Starkregen und Sturmböen

Wie auch hunderte andere Feuerwehren wurde die FF Glaubendorf ebenfalls zu zahlreichen Einsätzen alarmiert. Da die Bäche im Einsatzgebiet nicht über die Ufer getreten sind, blieb es bei punktuellen Einsätzen und es kam nicht zur flächendeckenden Katastrophe – wie in anderen Bereichen des Landes.

Hier ein kleiner Auszug unserer Einsatztätigkeiten:

Bereits in der Nacht von Freitag auf Samstag waren Bäume in der Roterdstraße auf die Landesstraße umgebrochen. Nach der Krisensitzung am Samstag mit der Gemeindeführung und den Feuerwehren wurde die Roterdstraße gesperrt, da ein Befahren aufgrund der angekündigten Sturmböen in Verbindung mit dem aufgeweichten Erdreich zu gefährlich wäre.

Am Samstag alarmierten Mitarbeiter der Spanischen Hofreitschule die Feuerwehr, da sie einen „beißenden Brandgeruch“ wahrgenommen hatten. Mittels Wärmebildkamera wurden Elektroverteiler und Elektrogeräte im betroffenen Bereich kontrolliert und schließlich ein Kühlschrank gefunden, der abgebrannte Bauteile aufwies. Durch das umsichtige Handeln der Mitarbeiter und rechtzeitigem Alarmieren der Feuerwehr waren zu keinem Zeitpunkt Personen oder Pferde in Gefahr.

Nach der Krisensitzung der Gemeindeführung mit den Feuerwehren wurde beschlossen vorbeugende Hochwasserschutzmaßnahmen zu setzen. Es wurden Sandsäcke gefüllt und mittels Planen und Paletten ein Siedlungsbereich in Großwetzdorf geschützt.

Ständige Kontrollen der Pegelstände und frühzeitiges Entfernen von Verklausungen bei den Bachläufen im Einsatzgebiet folgten am Samstagabend bzw. – Nacht.

Am Sonntagvormittag wurden wir zu Wassereintritten in Keller alarmiert und zu einer verschlammten Auffahrt der Bundesstraße 4. Ein durch den Niederschlag entstandener See wurde ebenfalls abgepumpt um das Eindringen des Stauwassers in das Nachbarobjekt zu unterbinden.

Sonntagmittag wurden Auspumparbeiten und weitere Kontrollfahrten durch das Einsatzgebiet durchgeführt, wobei mehrere präventive Maßnahmen getroffen wurden.

Am Sonntagnachmittag sorgte das steigende Grundwasser bei einigen Häusern im Ort für Wassereintritte in den Kellern. Es wurden weitere Pumpen installiert um den Schaden möglichst gering zu halten.

Bei den Kontrollen der Auffangbecken mussten wir uns mit Motorkettensägen immer wieder den Weg freischneiden, da stattliche umgebrochene Bäume die Zufahrt blockierten. Die Pegel der Auffangbecken waren am Sonntagnachmittag und – Abend stabil.

Die Durchfahrt der Roterdstraße (Straße von Glaubendorf nach Ruppersthal) bleibt bis auf Weiteres gesperrt. Wie erwartet sind dort zahlreiche Bäume umgebrochen – wir warnen eindringlich davor sich in diesem Bereich aufzuhalten!!

Das Feuerwehrhaus Glaubendorf war am Sonntag, die meiste Zeit über besetzt um von dort aus die Einsätze zu koordinieren.

Am Montagvormittag wurden die Kontrollfahrten fortgesetzt, um eventuell Probleme wie z.B. Verklausungen frühzeitig zu erkennen und diese gegebenenfalls zu entfernen.

Wir bedanken uns bei der Bevölkerung für die spontan zur Verfügung gestellte Verpflegung in Form von Speisen, Kuchen und Kaffee im Laufe des Tages – das motiviert uns zusätzlich für unser Glaubendorf und darüber hinaus da zu sein!

Hochzeit Claudia und Matthias

Die Hochzeit von unserem Kameraden Matthias und seiner Claudia fand bei traumhaftem Wetter im idyllischen Obstgarten statt. Umgeben von Bäumen und strahlendem Sonnenschein gaben sich die beiden das Ja-Wort in einer romantischen Zeremonie, die alle Gäste verzauberte.

Traditionell durfte das Brautpaar nach der Trauung seine Stärke und Teamarbeit unter Beweis stellen, indem es unter anderem einen Baumstamm mit einer großen Säge gemeinsam durchtrennen musste. Nicht ganz wie geplant, sondern mit maschineller Unterstützung meisterten sie diese Aufgabe und sorgten für Applaus und Gelächter unter den Gästen.

Die FF Glaubendorf wünscht dem frisch Vermählten Paar nochmal ALLES GUTE sowie viele tolle Jahre voller Liebe, Gesundheit und Glück.

Technischer Einsatz: Entfernung eines Wespennestes

Von Bewohnern eines Einfamilienhauses wurde am Dachboden ein großes Wespennest (etwa 30 cm Durchmesser) mit einem Einflugloch über der Haustür entdeckt. Da die Wespen äußerst aggressiv waren, im Eingangsbereich herumschwirrten und die Bewohnerin eine Wespenallergie hat, wurde das Nest mit geeigneten Schutzanzügen von der Feuerwehr entfernt.

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